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Landratsamt Dillingen  |  E-Mail: poststelle@landratsamt.dillingen.de  |  Online: http://www.landkreis-dillingen.de

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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

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Letzte Änderung:
16.01.2018
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Positive wirtschaftliche Lage sowie gute Lebens- und Arbeitsbedingungen zeichnen den Landkreises Dillingen aus

Eine starke Wirtschaft, gute Bildungschancen, eine qualifizierte wohnortnahe Patientenversorgung, tolle Angebote im Bereich des Tourismus und der Naherholung sowie ein stark ausgeprägtes ehrenamtliches Engagement zeichnen den Landkreis Dillingen nach Meinung von Landrat Leo Schrell aus.

 

Zum Jahresende zieht Schrell deshalb ein positives Fazit zur Entwicklung des Landkreises. So herrscht im Landkreis Dillingen seit Jahren Vollbeschäftigung bei extrem niedrigen Arbeitslosenquoten. „Dies gilt vor allem auch für die Jugendarbeitslosigkeit“, freut sich Schrell. Zukunftsfähige Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung bieten dabei wohnortnah gute berufliche Perspektiven.

 

Im Interesse einer weiterhin stabilen wirtschaftlichen Lage müsse neben der Fachkräftesicherung künftig ein noch stärkeres Augenmerk auf den Ausbau der Breitbandversorgung und der Verkehrsinfrastruktur gelegt werden. Schrell fordert in diesem Zusammenhang sowohl von der künftigen Bundesregierung als auch der Bayerischen Staatsregierung, mit praktikablen Förderprogrammen einen bedarfsgerechten Breitbandausbau vor allem auch in den ländlichen Regionen zu forcieren. „Flächendeckend müssen gleichwertige Lebensbedingungen vorherrschen“, so Schrell. Dabei dürfen sich die ländlichen Bereiche nicht von den Ballungszentren abgehängt fühlen. Deshalb will Schrell die Digitalisierung in der Verwaltung und in den Bildungseinrichtungen im Jahr 2018 zum Thema machen.

 

Das Fundament einer starken und florierenden Wirtschaft stellt nach Ansicht des Landrats vor allem eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur dar, die angesichts einer zunehmenden Mobilität und Flexibilität – auch der Arbeitnehmer – an Bedeutung gewinnt. Den durchgängigen dreistreifigen Ausbau der B 16 von der A 8 bei Günzburg bis zur B 2 bei Donauwörth begrüßt Schrell. Höchste Priorität habe dabei der zügige Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für die Umfahrung Höchstädt.

 

Auf hohem Niveau wird der Landkreis Dillingen auch in den nächsten Jahren in die Bildung investieren. „Optimale Bildungschancen eröffnen jungen Menschen heutzutage sehr gute berufliche Perspektiven“, begründet der Landrat Investitionen des Landkreises im hohen zweistelligen Millionenbereich in die Modernisierung seiner Bildungseinrichtungen in den zurückliegenden Jahren. Aktuell läuft der Neubau und die Generalsanierung des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums. Neben der Fertigstellung der ersten beiden Bauabschnitte werden im Jahr 2018 die Planungen für die beiden nächsten Bauabschnitte fertiggestellt. Ebenso wird die Planung für die Aufstockung und Generalsanierung der Berufsschule in Höchstädt in Angriff genommen. Die Maßnahme soll ab dem Jahr 2019 abschnittsweise umgesetzt werden. Rund sechs Mio. Euro sollen zudem in die Modernisierung der Realschule Lauingen investiert werden.

 

Anhaltend enttäuscht zeigt sich der Landrat über die Finanzierung im Gesundheitswesen. „Eine wohnortnahe Grund- und Regelversorgung können nur unsere kommunal geführten Krankenhäuser gewährleisten“, stellt Schrell klar. Dazu sei aber eine solide Grundfinanzierung durch die Krankenkassen notwendig. Der Landrat hat deshalb in einer konzertierten Aktion mit seinen schwäbischen Kollegen Stefan Rößle (Donau-Ries), Hubert Hafner (Günzburg) und Thorsten Freudenberger (Neu-Ulm) sowie den Landräten der angrenzenden baden-württembergischen Landkreise die jeweiligen Wahlkreisabgeordneten im Deutschen Bundestag um Unterstützung gebeten. Unisono fordern die Landräte neben einer verlässlichen und stabilen Krankenhausfinanzierung Unterstützung durch den Bund bei der Sicherstellung der ambulanten haus- und fachärztlichen Versorgung sowie dem Erhalt der Geburtsabteilungen. Als richtungsweisend beurteilt Schrell dabei die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Änderung der Zugangsvoraussetzungen zum Medizinstudium. Dies soll mithelfen, mehr Ärzte zu bekommen.

 

Schrell dankt zum Ende des Jahres allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die durch ihren Einsatz am Arbeitsplatz oder durch ihr ehrenamtliches Wirken in kirchlichen, sozialen, und caritativen Organisationen sowie in den Hilfsorganisationen und in den Vereinen und Verbänden zum Erfolg des Landkreises beigetragen haben. „Die Vielfalt unseres Landkreises wurde im Verlauf der diesjährigen Kulturtage besonders deutlich“, freut sich Schrell über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung im Landkreis und darüber hinaus. Als besonderes kulturelles Highlight des Jahres 2018 bezeichnet Schrell die Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises. Den Preisträger, den Laudator und den Termin der Preisverleihung wird die Europäische St.-Ulrichs-Stiftung voraussichtlich im Januar bekanntgeben.

 

 

Dillingen a.d.Donau, 27. Dezember 2017

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr. 09071/51-138

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