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Hochwasserlage DLG 12.06.2013 07:00 Uhr

Weiterhin angespannt bleibt die Lage an der Donau, auch wenn der Pegel der Donau zwischenzeitlich leicht gefallen ist. Die Scheitelwelle erreichte noch vor Mitternacht den Landkreis. Dennoch hielt sich die Abflussmenge seither bei rund 850 m³ pro Sekunde auf konstant hohem Niveau. Als Folge davon breitet sich der Riedstrom aufgrund nach wie vor ausufernden Donauwassers langsam aus. Noch laufen die Staustufen in Faimingen, Dillingen und Höchstädt auf Hochwasserbetrieb.

 

Beim Hochwasserereignis vor gut einer Woche lag die Abflussmenge der Donau in der Spitze bei 933 m³. Dies lässt hoffen, dass aufgrund der nunmehr vergleichsweise niedrigen Abflussmenge und des auf derzeit 527 cm gefallenen Pegels insgesamt weniger Donauwasser über die Auwälder in den Riedstrom ausufern wird als dies noch vor einer Woche der Fall war.

 

So haben die ständigen Erkundungen der Feuerwehren in den letzten Stunden ergeben, dass sich die Fluträume nur langsam füllen und sich der Riedstrom bislang überwiegend in den Gebieten des Auwalds und weniger auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebreitet hat. So läuft aktuell das Auwaldgebiet „Fischmahd“ voll. Dort sind jedoch noch Aufnahmekapazitäten vorhanden. Derzeit zeichnen sich keine weiteren Straßensperrungen ab.

 

Die Feuerwehren werden die Lage insbesondere im Bereich des Riedstromes weiterhin aufmerksam beobachten, weil sich die tatsächlichen Auswirkungen des Riedstromes zur Stunde auch wegen der stark durchnässten Böden nicht konkret abschätzen lassen.

 

Dillingen a.d.Donau, 12.06.2013

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr: 09071/ 51-138

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