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Landkreis Dillingen führt Regionalmanagement fort!

 

Für weitere drei Jahre will der Landkreis Dillingen das Regionalmanagement fortführen. Dies hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

 

Im Förderzeitraum 2019 bis 2021 sollen die Projekte „Veranstaltungsreihe Hochwasservorsorge“, „Kulturmanagement“ und „Digitalisierungsinitiative für Mensch und Wirtschaft“ Schwerpunkte des Regionalmanagements sein. Das Konzept dazu stellte Regionalmanagerin Christin Werthmüller den Ausschussmitgliedern vor.

 

Das Regionalmanagement im Landkreis Dillingen a.d.Donau wird seit dem 01. Februar 2018 im Rahmen des bayerischen Programms zur Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung vom Landkreis betrieben.

 

Landrat Leo Schrell betont im Ausblick auf die bevorstehende Förderperiode, dass die „Veranstaltungsreihe Hochwasservorsorge“ im Handlungsfeld „Siedlungsentwicklung“ einen effektiver Beitrag zur Förderung der Hochwasservorsorge in den von einer Hochwasserlage potenziell betroffenen Gemeinden leisten soll. So hat die Veranstaltungsreihe u.a. zum Ziel, unter Berücksichtigung der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (2007/60/EC) einen Informationsaustausch mit der Bevölkerung zu erreichen und dabei dafür zu sensibilisieren, wie wichtig vorbeugender Hochwasserschutz für den Erhalt der Funktionsfähigkeit der Infrastruktur wie der Strom- und Trinkwasserversorgung, der Verkehrsinfrastruktur und von Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge wie Krankenhäuser im Hochwasserfall ist.

 

Über das Projekt „Kulturmanagement“ soll im Handlungsfeld „Regionale Identität“ dem vielfältigen und dichten kulturellen Veranstaltungsprogramm im Landkreis ein klares Profil gegeben, besuchergerecht gebündelt und gleichzeitig Potenzial für eine touristische Angebotsentwicklung ausgereizt werden.

 

Neu wird das Projekt „Digitalisierungsinitiative für Mensch und Wirtschaft“ sein. Im Handlungsfeld „Wettbewerbsfähigkeit“ soll das Projekt bearbeitet werden. Ziel dabei ist, die Wettbewerbsfähigkeit für den Mittelstand, insbesondere im Bereich Handel, Handwerk und Dienstleistung zu fördern. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, wollen sie den Schwung der Digitalisierung mitnehmen und für sich effizient nutzbar machen“, betont Landrat Leo Schrell.

 

Zusätzlich möchte sich das Regionalmanagement an dem Modellprojekt „Zukunftsstrategie für die Regionen“ beteiligen.

Bis Mitte Oktober wird dazu eine Interessensbekundung beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat eingereicht.

 

Die Lenkungsgruppe, in der neben Landrat Leo Schrell Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, der Regierung von Schwaben, dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, dem Regionalentwicklungsverein Donautal-Aktiv e.V., der Tourismusorganisation Dillinger Land e.V. und Mitglieder der Fraktionen im Kreistag vertreten sind, hatte im Vorfeld der Sitzung des Kreisausschusses zum Konzept grundsätzlich grünes Licht gegeben.

 

Das Gesamtbudget für das Regionalmanagement beläuft sich im Förderzeitraum 2019 bis 2021 auf rund 560.000 Euro. Dazu erwartet der Landkreis als „Ländlicher Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ eine Förderung in Höhe von insgesamt bis zu 450.000 Euro.

 

Dillingen a.d.Donau, 24.09.2018

Peter Hurler, Pressesprecher

Tel.Nr. 09071/51-138


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