Aktuell geltende Regelungen zur Corona-Pandemie im Landkreis Dillingen a.d.Donau

Stand: 16.04.2021


Entsprechend den Vorgaben aus der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten im Landkreis Dillingen a.d.Donau aufgrund der aktuellen 7-Tage-Inzidenz folgende Regelungen:


Nächtliche Ausgangssperre
Nach § 26 ist von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn, dies ist begründet aufgrund

      1. eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
      2. der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
      3. der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
      4. der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
      5. der Begleitung Sterbender,
      6. von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
      7. von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

 

Außengastronomie
Geschlossen.

 

Einzelhandel und Gewerbe
Geöffnet sind insbesondere der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel. Zudem sind weitere Betriebe entsprechend der Positivliste des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und der Großhandel unter der folgenden Maßgabe weiterhin geöffnet.

Für die genannten Betriebe gilt folgendes:

a) Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.
b)Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Kunden eingehalten werden kann.
c) Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.
d) In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal;
e) Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Klick und Collect
In sonstigen Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben ist die Abholung vorbestellter Waren zulässig („Click und Collect“). Hierfür gelten die vorgenannten Buchstaben b), d) und  e) entsprechend mit der Maßgabe, dass im Schutz- und Hygienekonzept insbesondere Maßnahmen vorzusehen sind, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

Klick und Meet
Die Öffnung von sonstigen Ladengeschäften für einzelne Kunden ist zudem nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click und Meet“). Hierfür gelten die vorgehenden Buchstaben b), d) und e) ebenso entsprechend mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist, als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben. Kunden dürfen nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC- Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-COV-2 nachweisen.

 


Kontaktbeschränkungen
Nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person zulässig (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben). Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

 

Museen, Galerien, Zoos
Geschlossen.



Außerschulische Bildung
Nach § 20 Abs. 1 Satz 5 und Abs. 4 Satz 2 sind Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform untersagt.
Hinweise: Weiterhin zulässig sind jedoch Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks unter den Voraussetzungen des § 20 Abs. 3. Des Weiteren sind der Betrieb von Fahrschulen (theoretischer und praktischer Fahrschulunterricht, einschließlich der Prüfungen) sowie die Durchführung von Nachschulungen und Eignungsseminaren weiterhin unter Einhaltung der Bestimmungen des § 20 Abs. 5 zulässig



Schulen
Informationen können Sie dem Amtsblatt Nr. 20 vom 16.04.2021 entnehmen.

Unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 der 12. BayIfSMV findet in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich, im Fall des Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 mindestens zwei Mal wöchentlich, nach Maßgabe der Sätze 2 bis 5 einem Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unterziehen. Hierfür haben die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests zu verfügen und dieses auf Anforderung vorzuweisen oder müssen in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden, im Fall des Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 höchstens 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein. Soweit Tests in der Schule vorgenommen werden, verarbeitet die Schule das Testergebnis ausschließlich für den schulischen Zweck der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts; eine Übermittlung an Dritte findet vorbehaltlich von Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz nicht statt. Das Testergebnis wird höchstens 14 Tage aufbewahrt. Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann das Staatsministerium für Unterricht und Kultus Ausnahmen bekanntmachen. Für die Lehrkräfte und das Schulverwaltungspersonal gelten hinsichtlich ihrer Tätigkeit in den Schulräumen die Sätze 1 bis 5 mit der Maßgabe entsprechend, dass ein Selbsttest auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.




Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige
Informationen können Sie dem Amtsblatt Nr. 20 vom 16.04.2021 entnehmen.

Die Einrichtungen sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen.



Sport
Nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ist nur kontaktfreier Sport unter freiem Himmel zulässig. Dabei sind die Kontaktbeschränkungen nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 zu beachten (d.h. mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einem Angehörigen eines weiteren Hausstands, wobei die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben). Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt.



Theater, Konzerte, Opern, Kinos
Geschlossen.

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