Krankenhausplanungsausschuss stellt Investitionsmaßnahmen an der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen als bedarfsnotwendig fest

Eine positive Entscheidung hat der Krankenhausplanungsausschuss für die Sicherung der stationären Krankenhausversorgung im Landkreis Dillingen getroffen. So wurden mehrere für die strukturelle Stärkung der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen zukunftsweisende Maßnahmen als bedarfsnotwendig anerkannt. Die Entscheidung ist wesentliche Voraussetzung, um ins Jahreskrankenhausbauprogramm des Freistaates Bayern aufgenommen zu werden und entsprechende Zuwendungsanträge stellen zu können.

Konkret handelt es sich dabei um den Neubau der zentralen Notaufnahme, die Schaffung einer neuen Intensivstation sowie die Vorhaltung einer erweiterten Funktionsdiagnostik mit Errichtung eines Linksherzkathetermessplatzes. Dafür wurden vom Aufsichtsrat der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH bereits die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Landrat Leo Schrell begrüßt die jüngste Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses sehr und dankt dem Bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, für seinen Einsatz zur Sicherstellung der Krankenhausversorgung in den ländlichen Regionen.

„Die Anerkennung der beabsichtigten Investitionen an der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen als bedarfsnotwendig ist eine wesentliche Voraussetzung für die nachhaltige Stärkung des Klinikstandortes“, betont Landrat Leo Schrell. Die Maßnahmen bilden nach Überzeugung Schrells einen wichtigen Baustein der künftigen stationären Versorgung. „Unsere Maxime ist dabei, zum Wohle der Menschen heimatnah eine qualitativ hochwertige medizinische Leistung anzubieten“, unterstreicht der Landrat.   Wirtschaftlich tragfähige Strukturen seien dabei von wesentlicher Bedeutung. Deshalb freut sich Schrell, dass die Realisierung der Investitionen nunmehr eine weitere wichtige Hürde genommen hat.

 

Dillingen a.d.Donau, 19. Mai 2021
Peter Hurler,  Pressesprecher

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