Graffiti-Projekt am Landratsamt Dillingen a.d.Donau

Graffiti-Projekt am Landratsamt Dillingen a.d.DonauLandratsamt Dillingen a.d.Donau
Landrat Markus Müller (3. v.l.) freut sich gemeinsam mit Louh Zeh vom Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ sowie Theresa Bieberle und Eva Reiser vom Jugendamt über die Fertigstellung der Graffitis, die sich thematisch mit dem Landkreis und der Arbeit des Landratsamtes beschäftigen.

Landratsamt setzt gemeinsam mit Jugendlichen, dem ZAM-Projekt und dem Verein Die Bunten e.V. ein Zeichen für Gemeinschaft und Prävention

Der Parkplatz des Landratsamtes Dillingen präsentiert sich seit kurzem in einem völlig neuen und bunten Erscheinungsbild. Im Rahmen des ZAM-Projektes gestaltete der Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ aus Augsburg unter anderem gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Landkreis Dillingen die Wände der Parkboxen und verwandelte sie in eindrucksvolle Kunstwerke.

Die Motive greifen die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Landratsamtes sowie prägnante Orte im Landkreis auf. So entstanden individuelle Bilder, die nicht nur die zuvor grauen Parkboxen aufwerteten, sondern auch die Vielfältigkeit der täglichen Arbeit und des Landkreises Dillingen sichtbar machen.

Neben der optischen Verschönerung stand vor allem die pädagogische Idee im Mittelpunkt. Das Projekt bot straffälligen Jugendlichen die Möglichkeit, durch den Abbau von Sozialstunden ihre Kreativität auf legalem Wege auszuleben, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig eine Art „Wiedergutmachung“ für die Gesellschaft leisten.

„Das Projekt soll zeigen, wie kreative Ideen, engagierte Jugendarbeit und unterschiedliche Partner erfolgreich zusammenwirken können“, zeigte sich Landrat Markus Müller erfreut über den Erfolg des Projektes. „Mit der Gestaltung der Parkboxen ist nicht nur ein optisches Highlight entstanden, sondern auch ein Ort, der die Handschrift der Jugendlichen trägt. Die farbenfrohen Kunstwerke stehen für gelebte Beteiligung, Gemeinschaft und die Möglichkeit, öffentliche Räume gemeinsam positiv zu gestalten“, so der Landrat.