Pflegestützpunkt des Landkreises ist sehr gefragt
Tagung des Lenkungsgremiums hält Rückblick

Das Angebot des Pflegestützpunkts wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. Dies geht aus dem Jahresbericht 2024 hervor, der bei der jährlichen Sitzung des Lenkungsgremiums vorgestellt wurde. Die Beratungsanfragen mit insgesamt 986 Kontakten im Jahr 2024 bezogen sich vorwiegend auf Pflegebegutachtung, aber auch auf Fragen zu Pflegegrad, Hilfsmittel oder häuslicher Pflege.
Der Pflegestützpunkt des Landkreises Dillingen a.d. Donau wurde 2021 gegründet und befindet sich in einer Außenstelle des Landratsamtes in der Friedrich-von-Teck-Straße 9 in Höchstädt. Als Träger fungieren der Landkreis Dillingen a.d.Donau, der Bezirk Schwaben sowie die Pflegekassen, vertreten durch die örtliche AOK Günzburg. Vertreter der Träger treffen sich einmal im Jahr im Lenkungsgremium gemeinsam mit Landrat Markus Müller.
Beim letzten Treffen stellten die Pflegeberater Angelika Spinnler, Eleonore Flickinger und Gerhard Lindel anhand des Jahresberichts 2024 die Entwicklungen und Leistungen vor.
Der Pflegestützpunkt soll pflegebedürftige Menschen unterstützen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung zu Hause zu führen. Zudem soll er Entlastungsangebote für pflegende Angehörige aufzeigen.
„Mir ist es ein Anliegen, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises umfassend, schnell und unkompliziert über die Themen Pflege, Pflegeversicherung, Hilfs- und Unterstützungsangebote informiert werden“, so Müller. Die individuelle Beratung erfolgt neutral und kostenlos.
Hervorzuheben ist auch die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, welche die Pflegeberater an zahlreichen Terminen wie beispielsweise bei der Demenzwoche Dillingen, der Ausstellung WIR 2024 oder kürzlich an der „Tour de Care“ geleistet haben. Des Weiteren erfolgten zahlreiche Vorträge sowie die Teilnahme an überregionalen und lokalen Netzwerktreffen. „Unser Ziel muss sein, die Angebote des Pflegestützpunktes noch näher an die Bürgerinnen und Bürger zu bringen“, so der Landrat.
Der demografische und soziale Wandel zeigt auch im Landkreis Dillingen a.d.Donau enorme Auswirkungen auf die pflegerische Versorgung. So macht sich der Fachkräftemangel auch im Bereich der Pflegekräfte in den Einrichtungen des Landkreises Dillingen a.d.Donau deutlich bemerkbar.
Auf Initiative von Landrat Markus Müller wird zudem derzeit das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises Dillingen a.d.Donau fortgeschrieben und evaluiert. Müller: „Mein Dank gilt den einzelnen Akteuren und den Pflegeberatern für die wertvolle Arbeit, die sie leisten.“